Die Kinkels

Freiheit, Liebe, Dichtung und Musik

Die Biografie eines Ehepaares des 19. Jahrhunderts, das seiner Zeit weit voraus war, steht im Mittelpunkt eines Gottesdienstes am 13. September um 11 Uhr in der Evangelischen Kirche am Lorenzberg in Saarbrücken-Schafbrücke.

Ein unkonventionelles und schöpferisches Paar 

Johanna Kinkel, geb. Mockel, und ihr Ehemann Gottfried. Sie trat als Komponistin und Dichterin in Erscheinung. Gottfried war Theologieprofessor an der evangelischen Fakultät zu Bonn. Nach dem Anknüpfen zarter Bande, Johanna war da noch in einer unglücklichen Ehe gebunden, wurden die beiden ein Paar, nachdem Gottfried die Nichtschwimmerin bei einem Bootsunfall rettete.

Durch diese „Mésalliance“ verlor Kinkel seinen Lehrstuhl. Sein Engagement für Demokratie und bürgerliche Freiheit geriet er unter dem Einfluss der 1848er Revolution in Haft und die gesamte Familie in eine abenteuerliche Fluchtgeschichte.

Einstehen für Freiheit und Demokratie

Interessant bis heute macht die beiden, dass sie wider alle Konventionen zu ihrer Liebe standen. Auch ihr riskanter Widerstand gegen einen nationalistischen Taumel bei einem mutige Einstehen für Freiheit und Demokratie über Staats- und Sprachgrenzen hinweg.

Die Mitwirkenden

Den Gottesdienst gestaltet Peter K. Sorg. Musik von Johanna Kinkel wird in dem Biografie-Gottesdienst erklingen. Am Klavier: Marina Kavtaradze; Gesang: Anna Major; Sprecher: Willi Fries, Alessia Liurno, Peter K. Sorg.